Musiktage auf Burg Rittersdorf am 03. und 04. September 2011

Samstag, 03.09.2011

let`s BRASS - Sommerserenade in mittelalterlichen Mauern

Sinfonische Blasmusik steht im Mittelpunkt des Serenadenkonzerts am Samstagabend in
der Burg Rittersdorf. Beim sinfonischen Blasorchester sind neben Flöten, Klarinetten,
Saxofonen, Trompeten, Hörnern, Posaunen auch Oboen, Fagotte, Bassklarinetten,
Kontrabässe, umfangreiches Schlagwerk/ Perkussion sowie teilweise Klavier und Harfe
besetzt.
Neben der Besetzung zeichnet sich ein sinfonisches Blasorchester vor allem aber auch
durch Dynamik, Artikulation und Stilistik aus. Der Klang ist virtuoser und brillianter als bei
traditionellen Blasorchestern. Das erlaubt eine große Bandbreite an Literatur mit
Originalwerken wie auch Transkriptionen.

Den Abschluß des Abends bildet der Auftritt eines Blechbläserensembles mit großer
musikalischer Bandbreite –Jazz, Dixie, Pop- von den Beatles über Gershwin bis hin zu Sinatra.
Dazu konnten fünf Profimusiker verpflichtet werden: die urkomischen und hochmusikalischen
Blechharmoniker. Diese bieten klassisch-komisches Musiktheater und wurden 2009 erneut
als Künstler des Jahres in der Sparte Musik- Comedy ausgezeichnet.

Die Moderation des Abends übernimmt der Rundfunk- und Fernsehjournalist Alain Kniebs
vom Belgischen Rundfunk aus Eupen.

Mit der Veranstaltung: „let`s BRASS - Sommerserenade in mittelalterlichen Mauern“ im Rahmen
der Musiktage auf Burg Rittersdorf soll das Genre Sinfonische Blasmusik bestmöglich unterstützt und vermittelt werden, wie energiegeladen, farbenfroh und mitreißend sinfonische Blasmusik ist.

Die Musiktage auf Burg Rittersdorf finden im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz statt.

www.kultursommer.de

www.harmonie-hergenrath.be

Die Königliche Harmonie Hergenrath aus Kelmis- Hergenrath in der Nähe von Eupen und Aachen wurde
1897 gegründet. Nach einer über hundertjährigen,  wechselvollen Vereinsgeschichte präsentiert sich der
ostbelgische Verein als  hervorragendes sinfonisches Blasorchester, das durch zahlreiche anspruchsvolle
Konzerte im In- und Ausland große Beachtung findet. 

Die Königliche Harmonie Hergenrath verbindet Menschen aus der Euregio – der Grenzregion zwischen
Deutschland, Belgien und den Niederlanden – in ihrer Leidenschaft zur Musik. In ihren Reihen zählt sie
Musikerinnen und Musiker aus Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Ihr Engagement
für die Jugendarbeit und die Ausbildung junger Musiker gilt als vorbildlich.

Die Königliche Harmonie Hergenrath  zählt zu den besten Orchestern ihrer Art in Ostbelgien. An den vom
ostbelgischen  Musikverband  Födekam organisierten Musikwettbewerben erreicht das Orchester seit
nunmehr zwei Jahrzehnten Bestnoten in der Höchststufe und wurde bereits 1999 und auch wieder 2009
als  „Ensemble mit besonderer künstlerischer Leistung“ anerkannt. Diese Auszeichnungen betrachten
die Musiker als Ansporn und Verpflichtung zu musikalischen Höchstleistungen. Ihren hervorragenden
Ruf erwarb die Harmonie in langjähriger Zusammenarbeit mit den Dirigenten Jean-Marie Cremer und
Gerhard Sporken.

Eindrucksvolle Belege für den außerordentlichen Rang der Königlichen Harmonie Hergenrath im Kunstleben
und  als Kulturbotschafter der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens sind zahlreiche  Konzertreisen,
die die Musiker nach  Antwerpen (B), Brüssel (B), Gent (B),  Luxembourg (L), Ettelbrück  (L), Marsberg (D),
Calw (D), Prag (CZ), Bramberg (A) und Brixen (I) führten, sowie die Teilnahmen mit beachtlichen Erfolgen
an internationalen Wettbewerben.
Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) unterstützt die Auftritte der Königlichen
Harmonie Hergenrath. Weitere Informationen zur DG finden Sie unter www.dglive.be

Der Dirigent der Königlichen Harmonie Hergenrath

Gerhard Sporken (* 1960 in Eupen) ist ein belgischer Komponist und Dirigent.

Er studierte am Königlichen Konservatorium von Lüttich u. a. Musikpädagogik,
Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge, Komposition, Musikgeschichte sowie Chor- und Orchesterleitung.

Heute ist Gerhard Sporken Professor am Königlichen Konservatorium Lüttich und an der
Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen.

Sein kompositorisches Schaffen ist weitestgehend von elektronischer Musik bestimmt, seine
Komposition "Concurrences, für 2 Flöten und Elektronik"; wurde bereits von 16 europäischen
Rundfunkanstalten ausgestrahlt.

Als Dirigent arbeitete er mit namhaften Orchestern, wie dem Belgischen National Orchester,
der Philharmonie Lüttich, dem Orchester des großen Theaters Reims und dem Chor und
Orchester der Opéra de Wallonie zusammen.

Gerhard Sporken arbeitet ebenfalls regelmäßig mit Amateurkunstensembles gehobener
Qualität, so u. a. als Dirigent der Harmonie von Vaals (NL), sowie des Cäcilienchores an
St. Nikolaus Eupen und des Vokalensembles CANTABILE.

Der Musikverein 1834 e.V. Prüm                                             www.mv-pruem.de

Der Musikverein Prüm ist der älteste kulturtragende Verein der Stadt Prüm und wurde 1834
gegründet. Heute musizieren über 90 aktive Musikerinnen und Musiker in den verschiedenen
Orchestern des Vereins.

Als zweitältester Verein des Kreises Bitburg-Prüm ist der Musikverein 1834 e.V. Prüm
einerseits der Tradition verpflichtet, hat sich aber andererseits dem Zeitgeschehen nicht
verschlossen.

Die Hauptaufgabe des Orchesters ist die Pflege der modernen konzertanten Blasmusik.
Das musikalische Programm beinhaltet Originalwerke für Blasorchester, Transkriptionen,
Bearbeitungen von Musical-, Film- und Unterhaltungsmusiken, sowie Werke der
traditionellen Blasmusik.

Der Dirigent des Musikverein 1834 e.V. Prüm

 

Thomas Rippinger studierte an der Musikhochschule in Düsseldorf Klarinette und ist heute
als stellvertretender Leiter der Kreismusikschule Bitburg-Prüm tätig.
Er ist Gründungsmitglied und Konzertmeister der Deutschen Bläserphilharmonie.

Als Dozent und Dirigent wirkte er u. a. bei den Eifeler Musiktagen, beim Play-In und beim Sommerkurs für sinfonisches Blasorchester in Marktoberdorf mit. Bereits seit 1987 ist er Dirigent des Musikvereins Prüm und seit der Gründung im Jahr 1994 musikalischer Leiter des Sinfonischen Blasorchesters Bitburg-Prüm, mit dem er auf nationaler und internationaler Ebene fünf erste Preise erringen konnte.

Die BlechHarmoniker                                                             www.die-blechharmoniker.de

Zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba...

was zunächst wie ein gediegenes Blechbläserquintett anmutet, entpuppt sich bald als
rasante Comedy- Gruppe, die mit herrlichem Slapstick alle gängigen Klischees des
Orchesterbetriebs durch den Kakao zieht. Denn wer bei dieser Besetzung nur an klassische
Töne denkt, wird schnell eines Besseren belehrt.

Die fünf Profimusiker Stephan Dürschmid (Trompete), Roland Kämmerling (Trompete),
Ruth Funke (Horn), Bernd Lechtenfeld (Posaune) und Martin Kaiser (Tuba) fanden sich 1993
mit der Idee zusammen, verschiedenste Musikstile hemmungslos miteinander zu vermischen
und im Rahmen einer Music-Comedy-Show aufzuführen.

Dabei kommt die Musik keineswegs zu kurz: Querbeet geht es im stürmischen Tempo durch
Klassik, Jazz, Filmmusik und Unterhaltungsmusik.
Gnadenlos werden stilistische Tabus gebrochen, musikalische Grenzen verschwimmen und
selbst der eingefleischte Musikkenner wird zuweilen zweifeln: Ist das jetzt Mozart oder Morricone?

Die Blechharmoniker zeigen wie amüsant klassische und Jazz-Musik im Rahmen einer
Theaterkomödie sein kann.

Una notta italiana - Eine italienische Nacht

Die Liebe zur Musik führt die unterschiedlichsten Menschen zusammen!
Und wo Verständigung auf der verbalen Ebene scheitert, vermag doch die Sprache der
Musik alle Grenzen zu überwinden...
So freuen sich Herr Schultze und die Familie Angelotti ganz besonders, als Ergebnis ihres
gemeinsamen Musizierens ein Konzert mit dem Motto „Una notte italiana – Eine italienische
Nacht“ präsentieren zu können. Besonderer Höhepunkt des Abends soll das Mitwirken eines
echten italienischen Star-Trompeters von der Mailänder Scala werden!
Ein ereignisreicher Konzertabend umtost von Emotionen, Eitelkeiten und echter italienischer
Musik (oder was auch immer man dafür hält) nimmt nun seinen Lauf.

Erleben Sie das überschäumende Temperament eines Posaune blasenden italienischen
Pizzabäckers, die Mamma am Waldhorn im zweiten Frühling, einen eitlen Solotrompeter,
der nur italienische Komponisten liebt und an der 2. Trompete einen konservativen
Volkshochschullehrer, der mit seinem Eifer alle in den Wahnsinn zu treiben droht.
Nicht zu vergessen der pubertierende Sohn Pino an der Tuba, der das Drama genüsslich
auf die Spitze treibt.
Freuen Sie sich auf ein Konzert und Theaterstück, dass es nicht nur musikalisch in sich hat!

Sonntag, 04.09.2011

Konzerte einheimischer Musikvereine:

Musikverein Wallersheim                                                                     www.mv-wallersheim.de

Musikverein Godendorf- Ralingen                                     www.godendorf.de/musikverein.html

Musikverein Wolsfeld                                                                              www.mv-wolsfeld.de

Musikverein Daleiden                                                                              www.mv-daleiden.de

Musikverein Ringhuscheid                                                                www.mv-ringhuscheid.de

Musikverein Lambertsberg- Plütscheid