Musiktage auf Burg Rittersdorf am 06. und 07. Juli 2013
im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz

        
www.kultursommer.de www.burg-rittersdorf.de

  Musikalische Eurovisionen am Samstag, 06.07.2013, 20.00 Uhr
- Sommerserenade in mittelalterlichen Mauern -

Sinfonische Blasmusik und Jazz stehen im Mittelpunkt des Serenadenkonzerts am Samstagabend in der
750 Jahre alten Burg Rittersdorf. Für diese Veranstaltung konnten zwei hervorragende, internationale sinfonische Blasorchester gewonnen werden: das belgischen Orchester der Höchststufe aus Weywertz,
siehe Kgl. Musikverein Weywertz, sowie das hervorragende
sinfonische Blasorchester aus Echternach/Luxembourg, siehe Harmonie Municipale Echternach. 
Als weiteren Höhepunkt des Abends der Musikalischen Eurovisionen möchten wir mehrere Jazzsolisten aus unseren Nachbarländern (NL, F, I) vorstellen, die dann gemeinsam mit der einheimischen
Bigband Tune' up musizieren. Speziell für unsere Veranstaltung übt die Bigband Jazzwerke europäischer Komponisten und Arrangeure ein.
Die Moderation des Abends übernimmt der Dirigent und Hornist Joachim Schneider.

 

Die Bigband Tune Up'

 Tune Up' featuring
Christine Corvisier (ts, F), Lorenzo Ludemann (tp, I), Christian Geilfus (voc, D)
Weblinks: Tune Up, Bigband    Christine Corvisier, Saxophon

  • tune1

Tune Up' spielt die klassischen Bigbandsongs der Ära des Swings, typische Rat Pack Songs der 60er Jahre
und auch moderne Bigband Arrangements wie Latin Jazz, Modern Blues oder Funk. Aufgeführt werden u.a. Originalarrangements von Maynard Ferguson, der Jazzlegende Sammy Nestico, Glenn Miller, Phil Collins Bigband und selbstverständlich auch eigene Arrangements. Die musikalische Leitung hat der Berufsmusiker Daniel Follmann / Amsterdam. Er spielte mit Musikergrößen wie Jiggs Wigham, mit Chris Potter, Bob Mintzer (New York), Dee Daniels (Vancouver) und Deborah Brown (USA). Daniel Follmann trat auf in den USA, in Kanada, Südamerika, Japan, Russland und Europa.
Bei Tune Up' spielen vorwiegend Musiker aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, die sich auch bereits in verschiedenen Musikvereinen und anderen Formationen einen guten musikalischen Ruf erwerben konnten:
Daniel Follmann ld   Reed-Section: Diana Lehnertz as, Wolfgang Meier as, Carlos Wagner ts, Andrea Roth ts,
Markus Jutz bar Brass-Section: Tobias Dreimüller tp, Frank Heinzen tp, Thomas Kloweit tp, Daniela Reiffers tp, Marco Rollmann tp, Michael Schuckart tp, Andreas Haller tb, Uli Illien tb, Jürgen Kettel tb, Lukas Maier tb, Sabine Sonnen tb, Matthias Steffen tb Rhythmus-Section: Thomas Hoor dr, perc, Jens Kurze dr, perc, Rainer Wollmann git, Sebastian Bermes bg, Sarah Lichter e-pn
Christine Corvisier (ts, F) 
  • corvisier

Nach ihrem Studium ( 1ste Preis “DEM”, am “Conservatoire de Nice”- Frankreich und “Jazz Bachelor Degree” am internationalen “Conservatorium van Amsterdam”- Niederlande ) machte sich Christine Corvisier schnell einen Namen in der Jazzszene der Niederlande,Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland, wo sie regelmässig mit verschiedenen Projekten spielt. In 2008 gewann sie den Preis “Young Talent of Alpes Maritimes” und brachte ihr drittes Album “Walking Around” beim Label EBF heraus. Ein Studienaufenthalt in New York in 2009 mit Unterricht bei u.a. Joshua Redman, Chris Cheek und anderen beschleunigte ihre musikalische Enwicklung. Sie ist Leader der Band Christine Corvisier 5tet, mit der sie ihre Kompositionen sehr lyrisch aber auch mit viel Energie interpretiert.
 
"Hier zeigt sich bereits eindrucksvoll ihr großes Talent für das Tenorsaxophon und sie stellt unter Beweis,dass anspruchsvoller und zeitgenössischer Jazz für den Hörer durchaus nachvollziehbar sein kann,sogar Groove haben darf" "Mitreißende Kompositionen und überzeugende Musiker"
Jazzpodium, November 2012, M.Schweingruber 
"Ihr kraftvoller und dynamischer Ton zog uns schnell in ihren Bann und hinter dem Tenor stand eine kleine aber in den Augen und Ohren des Publikums immer größer werdende Jazzerin"
Jazzruhr, K.Rade,Mai 2012
Lorenzo Ludemann (tp, I)
  • ludemann

Lorenzo Ludemann wurde 1993 in Triest/ Italien geboren.
Mit 15 Jahren  war er bereits Jungstudent bei Prof. Urban Agnas und seit 2012 ordentlicher Student bei Prof. Andy Haderer ebenfalls an der Musikhochschule Köln. Der erst 20jährige Lorenzo Ludemann (Trompete, Flügelhorn) ist schon jetzt einer der herausragenden Leadtrompeter und Solisten in der deutschen Bigbandlandschaft.
Er spielt die Lead-/Solotrompete im Landesjugendjazzorchesters NRW und bei der Clara Schumann Big Band in Düsseldorf. Darüber hinaus wirkte er bei verschiedenen Studioproduktionen und Auftritten bekannter Bands mit wie der WDR Big Band Köln, der Paul Kuhn Big Band, der Big Band Convention, dem Grand Central Orchestra sowie dem Cologne Contemporary Orchestra und spielt mit international bekannten Musikern wie Andy Haderer oder dem New Yorker Pianisten Jim McNeely.
Seit 2013 spielt er als regelmäßige Aushilfe bei den Musicals „Dirty Dancing“ und „Ich war noch niemals in New York“ sowie bei der aktuellen Konzerttour „Mit freundlichen Grüßen“ von Heino mit.

Christian "Geili" Geilfus (voc, D)
  • geilfus_web

Die musikalische Laufbahn des quirligen Sängers aus Reinsfeld bei Hermeskeil begann schon in jungen Jahren. So führte sein Weg zum Sänger über die instrumentalen Stationen Trompete und Klavier zum Saxophon, mit dem er diverse Auszeichnungen erspielte. Das Saxophon öffnete ihm die Tür zur "Band-Musik", dort wurde dann auch seine Leidenschaft für den Gesang geweckt. Auf den Gesang konzentrierte er sich dann intensiv, durchlief eine fundierte Gesangsausbildung und wurde Frontsänger verschiedener Formationen. So kam es, dass er mehrere Auftritte im TV beim Gesangscasting für den "European Songcontest" auf TV-Total hatte und es bis zur Finalteilnahme schaffte. Christian Geilfus feierte zuletzt große Erfolge als Sänger bei "The Gentlemen of Sound".

Erstmals in der Bandgeschichte  von Tune Up' haben diese für die Freunde der Sangeskunst, zusammen mit Christian
Geilfus, ein tolles Programm mit Swing-Musik entwickelt. Stücke von Frank Sinatra sowie aktuelle Songs von Roger Cicero, Michael Bublé und Arrangements von Paul Anka wurden in das Swing Projekt von Tune Up' und Christian Geilfus aufgenommen.

 

  Königlicher Musikverein "Zur Alten Linde" Weywertz (B)
www.mv-weywertz.be

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Der Königliche Musikvereins „Zur Alten Linde„ Weywertz wurde im Jahre 1924 gegründet, vereinspräsident ist Arnold Reuter. Weywertz ist ein Ort mit rund 1700 Einwohnern und gehört zur Gemeinde Bütgenbach in der belgischen Eifel.
Besonders in den letzten 20 Jahren hat der Verein sich zu einem Orchester entwickelt, das regional und überregional viel Anerkennung gefunden hat.
Das Orchester wurde bei dem letztes Leistungswettbewerb der Deutschsprachigen Gemeinschaft in die Höchststufe der Harmonieorchester eingestuft. Trotz der Vielseitigkeit seiner Auftritte bleibt der Verein darum bemüht, seinen Musikern bei der Ausübung ihres Hobbys, der Dorfgemeinschaft
bei der Gestaltung verschiedener Feiern und allen Musikliebhabern bei Konzertauftritten mit anspruchsvoller Musik entgegenzukommen.
Der Königliche Musikverein „Zur alten Linde“ Weywertz hat am Sonntag, den 17.03.2013  erfolgreich an dem Musikwettbewerb „Open Harmoniekampioenschap“ teilgenommen. Pflichtwerk für alle Teilnehmer war die Komposition „Guernica“ von Jan Hadermann. Unter der Leitung von Robert Sarlette trugen die Weywertzer als Wahlwerk „Trittico“ von Vaclav Nelhybel vor.
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Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) unterstützt die Auftritte des Königlichen Musikvereins Weywertz. Weitere Informationen zur DG finden Sie unter www.dglive.be
Der Dirigent des Kgl. Musikvereins Weywertz Robert Sarlette (B)

Der Dirigent Robert SARLETTE wurde 1958 geboren und ist seit 1978, also seit 35 Jahren Dirigent des Kgl. Musikvereins „Zur alten Linde“ aus Weywertz.
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Seine musikalische Ausbildung erhielt er an folgenden Institutionen:
- Akademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen
- Conservatoire de musique in Verviers
- Koninklijk Muziekconservatorium in Brüssel

Zu dieser Ausbildung gehörten Notenlehre, Gehörbildung, Musikgeschichte, Instrument (er ist Klarinettist)), theoretische sowie praktische Harmonie- und Orchesterdirektion. Im Jahre 1992 beendete Robert Sarlette sein Musikstudium im Fach „Orchesterdirektion“. Er hatte das Glück, die Ausbildung an einer Musikhochschule zu erhalten, die zu diesem Zeitpunkt bereits eine spezifische Ausbildung als „Dirigent für Blasorchester“ anbot.

Selbstkritisch und stets gewillt die Musik auf ein höchst mögliches Niveau zu bringen, bemüht er sich ständig um seine persönliche Weiterbildung. So nahm er an verschiedenen „Masterclasses“ im In- und Ausland teil. Das Fach „Orchestrieren„ gehörte immer schon zu Robert Sarlettes Lieblingsfächern.
Dank der gründlichen Kenntnisse der Blasinstrumente und deren Möglichkeiten, sowohl im musikalischen als auch im technischen Bereich, hat er mehrere hervorragende Bearbeitungen für Blasorchester erstellt. Einige dieser Bearbeitungen sind im Handel erhältlich.

 Harmonie Municipale Echternach (L)
www.hme.lu

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Die Harmonie Municipale Echternach HME, also das Städtische Harmonieorchester Echternach besteht seit nunmehr 141 Jahren, Präsident der HME ist Fernand Theisen. Echternach ist mit rund 5400 Einwohner die geschichtsträchtigste und schönste Stadt Luxemburgs.
Im letzten Jahr 2012 feierte die Echternacher Stadtmusik ihr 140-jähriges Bestehen und 10 Jahre Dirigentschaft von Daniel Heuschen. Zu diesen beiden Jubiläen hat die HME eine neue CD „BEST OF 10 Jahre Dirigent Daniel Heuschen“ eingespielt. Diese CD umfasst Werke der sinfonischen Blasmusik sowie Raritäten, die vom Dirigenten eigens für die HME arrangiert wurden. Die ausgesuchten und eingespielten Werke sowie die neue CD wurden bei „MUSIC OPEN 2012“ dem Publikum vorgestellt. Außerdem war dieses Konzert der Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 140. Vereinsjubiläum, die mit der Aufführung von Carl Orffs Werk „Carmina Burana“ auf dem Parvis der Echternacher Basilika am 14. Juli 2012 ihren Höhepunkt erreichten und mit dem Neujahrkonzert 2013 abgeschlossen wurden.
 
Anläßlich des im April 2013 stattgefundenen Galakonzert zum 5-jährigen Bestehen des Kulturzentrums Trifolion in Echternach sagte die luxemburgische Kulturministerin Octavie Modert, die Harmonie Municipale Echternach gehöre zu den besten und leistungsfähigsten Harmonieorchestern in Luxemburg.

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Der Dirigent der Harmonie Municipale Echternach Daniel Heuschen (B)

Der aus Eupen stammende Daniel Heuschen (auf dem Foto links aussen) dirigierte bereits mit 16 Jahren diverse Ensembles und spielte als Klarinettist in renommierten belgischen, deutschen und niederländischen Harmonie- und Sinfonieorchestern. Darüber hinaus nahm er als Solist und Dirigent an zahlreichen nationalen und internationalen Seminaren und Wettbewerben teil u. erhielt viele Preise und Auszeichnungen.Im Jahr 2007 schloss er sein Studium im Fach Blasorchesterdirigat bei Jo Conjaerts am Konservatorium in Maastricht mit dem Militärorchester Luxemburg ab.
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Zur Zeit ist er Instrumentallehrer an der Musikschule des Eifelkreises und dirigiert die Musikvereine Neuerburg, Irrel sowie die Harmonie Municipale Echternach. Seit 1997 ist er musikalischer Leiter des Sinfonischen Blasorchesters Eifel-Ardennen und seit 2005 Co-Dirigent des SBO Bitburg-Prüm und darüber hinaus Dirigent des Sinfonieorchesters der Musikschule des Eifelkreises. Des weiteren hat er sich in den letzten Jahren als Komponist und Arrangeur einen Namen gemacht.
 
Vor elf Jahren übernahm Daniel Heuschen die Leitung der Echternacher Harmonie Municipale. Er baute das bestehende Harmonieorchester konsequent zu einem sinfonischen Blasorchester aus und ist stets bemüht, den Zuhörern ein abwechslungsreiches Konzertprogramm auf hohem musikalischen Niveau zu bieten. Deshalb sucht Daniel Heuschen für seine Programmgestaltung gerne nach unbekannter, doch anspruchsvoller und unterhaltsamer Literatur. Und ist mal ein musikalisches Werk nicht in Druck, so arrangiert er es kurzerhand einfach selbst für die HME oder komponiert sogar neue Werke.
 
Musikalische Eurovisionen
- Sommerserenade in mittelalterlichen Mauern -
Europas Zivilisation ist über Jahrhunderte aus verschiedensten Kulturen gewachsen. Dieses vielfältige kulturelle Erbe ist heute deutlich zu erkennen, beispielsweise am demokratischen Denken der Griechen, der Schrift der Römer, dem Zahlensystem der Araber aber auch an der europäischen Musik, die zunächst von der christlichen Kirche geprägt ist.
Sinfonische Blasmusik und Jazz steht im Mittelpunkt des Serenadenkonzerts am Samstagabend in der 750 Jahre alten Burg Rittersdorf.
Sinfonische Bläsermusik Neben der Besetzung ( zusätzlich Oboen, Fagotte, Bassklarinetten, Kontrabässe, umfangreiches Schlagwerk/ Perkussion) zeichnet sich ein sinfonisches Blasorchester vor allem aber auch durch Dynamik, Artikulation und Stilistik aus. Mit diesem Konzert soll vermittelt werden, wie energiegeladen, farbenfroh und mitreißend sinfonische Blasmusik ist. Für diese Veranstaltung konnten zwei hervorragende, internationale sinfonischer Blasorchester aus Belgien und Luxemburg gewonnen werden: Das Orchester der Höchststufe aus Weywertz, Ostbelgien und die Harmonie Municipale aus Echternach,  Luxembourg.
Jazz als Begegnung europäischer und afrikanischer Musiktraditionen Es ist sicher keine Übertreibung, wenn man feststellt, daß das wichtigste musikalische Ereignis des zwanzigsten Jahrhunderts die Begegnung der afrikanischen und der europäischen Musikkultur ist. Diese Begegnung fand zuerst in den Ländern Nord- und Südamerikas statt, wo Menschen afrikanischer und europäischer Herkunft zusammenleben. Hier entstanden der Jazz und daraus später die verschiedenen Formen der Rock- und Popmusik, die heute weltweit verbreitet sind. Zum Abschluss der Musikalischen Eurovisionen möchten wir mehrere Jazzsolisten aus unseren Nachbarländern vorstellen, die dann gemeinsam mit der Bigband „Tune up“ musizieren. Speziell für unsere Veranstaltung übt die Bigband Jazzwerke europäischer Komponisten und Arrangeure ein.